Stellen Sie sicher, dass Ihnen zugehört wird

Natürlich Tanthof für Geert van Poelgeest

"Mehr als fünfhundert Anwohner und Naturliebhaber haben dafür gesorgt, dass 2019 im Abtswoudsepark nicht gebaut wird". Geert van Poelgeest nennt dies eines der schönsten Beispiele für nachbarschaftliches Miteinander und Naturschutz im Stadtteil Tanthof. "Die Stadtverwaltung von Delft hatte den Plan, die sechs Grundschulen in Tanthof zu einer Megaschule zusammenzulegen. Diese sollte im Abtswoudsepark gebaut werden. Das haben wir durch unser gemeinsames Handeln verhindert."

Mit 'wir' meint Van Poelgeest den Einwohnerverein Heel Tanthof Delft, den Kinderboerderij en Waterspeeltuin Tanthof, zusammen mit 'seinem' Natuurlijk Delfland. Der Naturverein, der sich für die Natur in der Region einsetzt. Dass er jetzt an die gemeinsame Aktion erinnert, liegt unter anderem daran, dass der amtierende Stadtrat Frank van Vliet am 5. Juli feierlich die Wall of Trees im Abtswoudsepark enthüllen wird. "Eine Baumwand, die aus den Bäumen besteht, die während der Kanalsanierung in der Nachbarschaft gerodet wurden. Sie soll der Vogelwelt im Park einen zusätzlichen Schub geben. "An der Stelle, wo das Schulgebäude zum Glück nicht hinkam", sagt Van Poelgeest zufrieden. "Man hat uns zugehört."

Sagen Sie Natur und Sie sagen Geert van Poelgeest. Er ist gerade 73 Jahre alt geworden und kam 1977 mit seiner Familie nach Delft, um im Naturbildungszentrum De Papaver zu arbeiten. "Wir waren einer der ersten Bewohner von Tanthof Oost. Es gab nur noch ein paar Häuser in unserer Wezelstraat", sagt van Poelgeest. Er findet immer noch, dass es eine schöne Wohngegend ist. "Das Besondere ist, dass das Grün in der Nachbarschaft schon Jahrzehnte vor dem Bau der Häuser gepflanzt wurde. Nicht zuletzt deshalb ist Tanthof Oost eine Oase in der Stadt.

Van Poelgeest gehörte 1985 zu den Gründern des Vereins, der heute Natuurlijk Delfland heißt und dessen Vorsitzender er bis vor kurzem war. Jetzt gibt er den Staffelstab weiter, aber er wird keineswegs weniger aktiv. Im Laufe der Jahre hat er unzählige Aktivitäten und Aktionen mit dem Verein, in seiner Nachbarschaft und in der gesamten Region initiiert.

Eines der Beispiele: "Mit Natuurlijk Delfland haben wir 'Die Höhlen von Tanthof' für die Bewohner organisiert. Das klingt vielleicht etwas ominös, ist es aber nicht", lacht er. "Es waren nächtliche Führungen, bei denen Sie entdecken konnten, wie viel Licht in der Stadt ist, wenn es eigentlich dunkel sein sollte. Die Route führte hinter Häusern und zwischen Gebäuden hindurch. Wir haben Gebäude auf diese Weise genutzt, damit die Menschen die natürliche Dunkelheit erleben können."

Entdecken Sie

"Gemeinsam entdecken und einander kennen lernen." Für Van Poelgeest ist das der Weg zu einer echten Verbindung. Er sagt, dass dies auch für die Verbindung von Vierteln und Einwohnern in der ganzen Stadt gilt. "Meine Frau und ich gehen gerne spazieren. Als wir neulich vom Stadtzentrum zurückkehrten, nahmen wir zum ersten Mal den Weg über den Voorhof durch das Multatuli-Viertel. Wir waren erstaunt, wie überraschend wir das fanden. Hochhäuser wechseln sich mit vielen niedrigen Häusern und Grünflächen ab."

"Wie schön wäre es zum Beispiel, Spaziergänge rund um das Thema 'Voorhof meets Tanthof' zu organisieren und sich von den Leuten an bestimmten Punkten erzählen zu lassen, was diesen Ort für sie so besonders macht. Wenn es für uns schon die erste überraschende Einführung in ein Viertel ist, gilt das natürlich für viel mehr Menschen."

Der gebürtige Amsterdamer Van Poelgeest ist nach mehr als 50 Jahren buchstäblich in Delft verwurzelt und genießt die Stadt immer noch mit seiner Familie. "Unsere Tochter ist hier aufgewachsen und lebt jetzt in Belgien, aber sie liebt es immer noch hier. Wenn sie uns besucht, machen wir immer einen Rundgang durch das historische Stadtzentrum. Dann müssen wir einfach an den Kanälen entlang spazieren und die Atmosphäre aufsaugen. Trinken Sie etwas im alten Postamt und gehen Sie zurück zum Tanthof. Wie schön ist das."